Seite wählen
Helge Timmerberg – Würth und das Mantra gegen die Angst

Helge Timmerberg – Würth und das Mantra gegen die Angst

Würth und das Mantra gegen die Angst

Das Wetter verzögerte den Start der Lesung von Helge Timmerberg um vielleicht 20 Minuten. Prof. Walter Gödden begrüßte die Gäste sowie den Autor auf dem Vorplatz des Literaturmuseums und unterstrich die wesentlichen Merkmale vom Lesungsgast.

Helge Timmerberg startete unterhaltsam mit der Erzählung aus seinem Werdegang und was ihn damals wie heute bewegt und fasziniert. In seinen jungen Jahren war es eine Stufenfahrt der Berufsschule nach Amsterdam, die ihn aufzeigte, dass sich zeitnah etwas verändern würde. Timmerberg erzählte von seiner Begegnung vom Schrauben-König Würth den er in Künzelsau für ein Interview in kaputten Schuhen traf und daraus auch ein Buch entstanden ist. Reinhold Würth: Der Herr der Schrauben“. Timmerberg der im ostwestfälischen Bad Oeynhausen aufwuchs entschied sich mit gerade einmal siebzehn in einem indischen Ashram im Himalaja, Journalist zu werden. Sein unterhaltsamer Reisebericht zeigte ihm unterschiedliche Möglichkeiten, es ist wohl ein Werk voller Leichtigkeit, mit Tiefe und etwas Poesie. Es mögen vielleicht nun auch 17 Jahre vergangen sein, als Autor Helge Timmerberg bei eben dieser Nepal-Reise von einem einheimischen Yogi das Mantra gegen die Angst offenbart bekommen hatte. Aus seinem sehr individuellen Reise-Sachbuch Das Mantra gegen die Angst oder Ready for everything welches beim Piper Verlag am 14.10.2019 erschien, verlass der deutsche Reise-Journalist und Autor Helge Timmerberg im Verlauf des Abends auf dem Innenhof des Kulturguts Haus Nottbeck vor literaturbegeistertem Publikum aus diesem Werk.

Unter dem Publikum waren auch die Bürgermeisterin der Stadt Oelde, Karin Rodeheger sowie Susanne Festge vom Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck an diesem Abend zu Gast auf dem Kulturgut. Der Beifall aller zum Ende der Lesung machte deutlich, dass nicht nur die bedingte Pause vorbei ist, sondern auch das Timmerberg mit seinen Erzählungen und seinen Zeilen umfassend gut unterhalten hatte.

Nagelschmidt & Goosen

Nagelschmidt & Goosen

Im August 2020 gab es auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, in Oelde Stromberg, eine Open-Air-Lesung mit Thorsten Nagelschmidt und Frank Goosen. Im Innenhof des Westfälischen Museums für Westfälische Literatur stellte Thorsten Nagelschmidt sein Buch „Arbeit“ bei strahlender Abendsonne vor. Frank Goosen der sich als Moderator verstand und zwischen Lesungspassagen Nagelschmidt interviewte genoss die Tatsache, vor Publikum auf der Bühne zu stehen.

Der Gesellschaftsroman „Arbeit“ von Thorsten Nagelschmidt ist seit dem 29. April 2020 auf dem Buchmarkt verfügbar.

Geldrausch – Larissa Schwarz

Geldrausch – Larissa Schwarz

In der Zeit vom 03.07.2020 bis zum 26.08.2020 gab es eine besondere Kunstausstellung im Landesamt für Besoldung und Versorgung in Düsseldorf an der Johannstraße. Unter dem Titel Geldrausch fand man dort, Kunst aus geschredderten entwerteten Banknoten. Die Künstlerin und Autorin Larissa Schwarz, zeigte unterschiedliche Werke aus ihrer Feinarbeit. Die gelernte Bankerin und US-Car Liebhaberin lebt mit ihrem Mann und der Katze Audrey und einem Oldtimer in Dinslaken.

 Neue und weitere Exponate findet man weiterhin auf ihrer Webseite.

https://www.larissaschwarz.de/geschreddertes

Eine besondere Zeit wo auch im Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW in Düsseldorf auf die Hygienemaßnahmen geachtet werden musste. Die unzähligen Exponate von Larissa Schwarz hingen im öffentlichen Raum, in der Kantine sowie in Wartezimmern der Finanzbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist eine Geldkunst mit Anspruch auf Darstellung, die mit jedem unterschiedlichen Kunstwerk auch eine Geschichte vermittelt. Im Katalog zur Ausstellung erfuhr man zu jedem Kunstwerk mehr.

So traf ich die junge Künstlerin an einem Montag in der Landesbehörde, einige Bilder musste noch einmal nachgebessert werden, sodass es innerhalb der Ausstellungszeit bis zum 27.08.2020 (Abgehangen wurde erst im September 2020) keine Schäden kommt.

Im Beispiel – How much are you worth? – wird die Herleitung zur Matrix-Trilogie gespielt. Bei – O wie süß! und O nein, Masern! – bekommt man optisch die Herleitung zur aktuellen gesonderten Situation durch die Darstellung eines Bakteriophagen.